Corsappel-2016Erfolg durch Tradition:

3. Corpsappell des Musikcorps Kölner Husaren grün-gelbvon 1895/1959

Im voll besetzten Großen Coeln-Saal des Maria-Juchacz-Zentrums in Köln-Chorweiler konnte am 10.01.2016 der bereits 3. Corpsappell der grün-gelben Husar abgenommen werden. Während die Hälfte der Plätze den Bewohnern des Zentrums vorbehalten blieben, konnten die Husaren unter der anderen Hälfte der Besucher Gäste der KG Kölsche Narren Gilde, darunter deren Präsident Helmut Kopp Vizepräsident Klaus Boddin und Senatspräsident Günter Franke, der Prinzengarde Köln und dem Musikzug der Nippeser Bürgerwehr begrüßen.

Gleich zu Beginn überreichten der 1. Vorsitzende Franz-Toni Schmitz, Kommandant Günter Zervos sowie die Schatzmeistern Magarete Kobus Husaren-Senatspräsident Dieter Bachmann einen der historischen Säbel der grün-gelben Husaren zur dauerhaften Verwendung. Sofort danach wurden die Ehrengäste und Gäste vorgestellt und begrüßt.

Senatspräsident Dieter Bachmann führte durch das weitere Programm und begrüßte sogleich das aufmarschierte und begeistert gefeierte Musikcorps, welches eines seiner beliebten Potpourris vortrug.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Zuerst trat Dr. Jens Singer in seiner Figur als “Dä Schofför der Kanzlerin” auf, ganz nebenbei honorarfrei! Nach diesem gelungenen Vortrag vom Podium schien die Zeit stehe geblieben zu sein, denn plötzlich stand Willy Millowitsch auf der Bühne, frisch von Melaten wie er gleich bemerkte. Gut, es war „nur“ sein Imitator Oliver Hoff, dem es aber wie seinem Vorbild gelang den Saal in Stimmung zu halten, insbesondere mit seinen kölschen Liedern und Anmerkungen.

Corpsappel-2016-3Kaum hatte Oliver Hoff die Bühne unter viel Beifall verlassen, marschierte das Kinder- und Erwachsenen Tanzcorps der KG Kölsche Narren Gilde, „De Höppemötzjer“ ein. Es war wieder ein Auftritt zwischen Rührung über die kleinsten Tänzer und Bewunderung über die Tänzerinnen und Tänzer. Höppemötzjer und grün-gelbe Husaren gehören der großen Narren-Gilde-Familie an. Wie bereits die Künstler zuvor zeichnete Senatspräsident Dieter Bachmann auch die Höppemötzjer mit dem diesjährigen Husaren-Orden aus. Dazu erhielten die Damen einen Straus Blumen und die Herren etwas Nahrhaftes, während den Kindern wieder eine Tier mit einer Husarenjacke übergeben wurde.

Und schon mussten alle aktiven Husaren wieder ran, auch alle die, welche sich zwischenzeitlich um reichlich Speise und Trank, die Kasse und anderes kümmern mussten.

Corpsappel-2016-2Das Musikcorps begleitete das Longericher Kinderdreigestirn der KG Alt Lunke von 1936 unter Anleitung ihres Präsidenten Addi Paffendorf auf die Bühne wo die Mitglieder des Trifoliums Reden an das närrische Volk richteten und sich feiern ließen. Anschließens zeichnete Addi Paffendorf Vorstand und Senat der grün-gelben Husaren mit dem Sessionsorden aus. Nach dem Auszug der Tollitäten spielte das Musikcorps auf.

Danach begann endlich der eigentliche Corpsappell. Dieser begann mit einem „Eklat“! Der Beckenspieler und Senatsvizepräsident erschien zu spät, er schien angesäuselt zu sein, sein Husarenhut war verkehrt herum und er trug einen Mantel der Prinzengarde Köln. Seine amourösen Entschuldigungen wurden vom Kommandanten zurückgewiesen und es wurden ihm mehrere Strafen aufgebürdet. Ansonsten aber fand Kommandant Zervos das es am Erscheinungsbild seiner Husaren wenig auszusetzen gab. Er entließ das Corps mit guten Wünschen für die Session und das Jahr 2016.

Danach wurde die Saxophonistin Manuela Zimmermann für ihre zehnjährige Mitgliedschaft vom Vorsitzenden Franz-Toni Schmitz geehrt. Die Trompeterin Uschi Drehsen wurde vom Kommandanten für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt und zugleich zum Ehrenmitglied ernannt.

Senatspräsident Dieter Bachmann ließ es sich nicht nehmen den Husaren und vor allen den Gästen herzlichst zu danken und bereits den 4. Corpsappell 2017 anzukündigen. Mit klingendem Spiel verließen die Husaren den Saal.

Bleibt anzumerken das es im Gegensatz zu den Gästen für die meisten Husaren weiterging, denn der Saal musste wieder in den Ursprungszustand versetzt werden, was auch letztlich gelang.

Bericht von Manfred Backhausen